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Kenia


Quelle der Grafiken: TUBS / wikipedia

Den meisten Menschen kommen beim Gedanken an Kenia Safarireisen oder Badeferien in Mombasa in den Sinn. Doch Kenia ist vieles mehr!

 

Kenia wurde am 12. Dezember 1963 von der ehemaligen Kolonialmacht Grossbritannien unabhängig. Genau ein Jahr später, am 12.12.1964 mit der Vereidigung von Jomo Kenyatta zum ersten Präsidenten, wurde das Land zur Republik Kenia. Heutiges Staatsoberhaupt ist Präsident sowie Regierungschef Uhuru Kenyatta (Stand 2017).

 

Die Hauptstadt von Kenia ist Nairobi, die Amtssprachen sind Swahili und Englisch. Die kenianische Bevölkerung zählt etwa 47 Millionen Einwohner bei durchschnittlich 81 Einwohnern pro km2 (Stand 2017). Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei circa 58 Jahren. Mehr als 42% der Bevölkerung ist weniger als 15 Jahre alt. Nach Angaben von UNAIDS sind 5,9 bis 6,3% der Erwachsenenbevölkerung (15-49 Jahre) HIV-positiv. Jugendliche sind besonders häufig betroffen. AIDS hat in Kenia zu einem Absinken der Lebenserwartung beigetragen. Die Arbeitslosenquote lag 2008 bei ungefähr 40%.

 

Abgesehen davon, bezaubert dieses Land mit seiner überwältigenden Natur und den verschiedensten ethnischen Bevölkerungsgruppen (neben kleinen asiatischen, europäischen und arabischen Bevölkerungsteilen unterscheidet man rund vierzig mehr oder minder sprachlich-kulturell voneinander abgrenzbare afrikanische Gruppen).

Die Menschen sind freundlich und sehr hilfsbereit. Leider werden die Vorzüge dieses Landes von den traurigen Nachrichten wie Überfällen, Vergewaltigungen und einer sehr hohen Kriminalitätsrate überschattet. Es sind enorme Probleme, die vor allem die Bevölkerung selbst belasten.

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kenia

Nakuru, die viertgrösste Stadt des Landes, liegt auf 1860 m Höhe inmitten einer ertragreichen landwirtschaftlichen Region. Sie ist die Hauptstadt der Agrarwirtschaft. Nakuru ist einer der grössten Schnittblumen Exporteure der Welt, achten Sie sich doch beim nächsten Mal darauf, wenn Sie einen Blumenstrauss kaufen.

Nakuru ist ein lebendiges, typisch afrikanisches Städtchen, das 308'000 Einwohner fasst. Unter typisch verstehen wir vollgestopft, chaotisch, dreckig und laut – sehr spannend!

 

Kisumu ist anders!, werden die meisten Reisenden denken, wenn sie ihr Gepäck im Hotel deponiert haben und zum ersten Mal über die breite Oginga Odinga Road flanieren. Staunend registriert man den fehlenden Chaotismus einer kenianischen Innenstadt. Hafenstädte haben immer ihren eigenen Charme, da macht Kisumu keine Ausnahme. Kisumu ist die Hauptstadt der Provinz Nyassa und mit rund 323'000 Einwohner die drittgrösste Stadt Kenias.

 

(Quelle: "Reise Know-How, 2004")

Eigene Erfahrung

Die typischen Touristendestinationen in Kenia kenne ich nicht und ich muss gestehen, dass ich 2004 nur kurz in Mombasa war, aber die bekannten Strände bis heute nicht zu Gesicht bekommen habe. Auch sonst sind mir viele Regionen in Kenia unbekannt. Deswegen kann ich auch kein umfassendes Bild über dieses spannende und interessante Land zeichnen. Ich habe den Weg von Nairobi über Nakuru nach Kisumu mehrmals erlebt und durfte bereits zweimal im bekannten Masaii Mara Nationalpark auf Safari gehen.

 

Auch wenn es sehr teuer ist, lohnt sich jeder Franken um eine Safari zu machen. Wählen Sie aber einen seriösen Reiseanbieter und zahlen Sie lieber ein paar Franken mehr.

 

Nairobi empfand ich bei meinem ersten Besuch als eine furchtbare Stadt. Von Mal zu Mal lerne ich aber, diese eher dreckige und chaotische Stadt zu schätzen. Nakuru und auch Kisumu gehören zu den grösseren Städten in Kenia, auch sie sind eher schmutzig und chaotisch, doch hat jede Stadt ihren eigenen Charme. Klar, gerade als Frau muss man schon etwas darauf achten, wo und wann man herumläuft, aber bis heute habe ich noch keine einzige schlechte Erfahrung gemacht. Die Menschen sind sehr gastfreundlich und herzlich.

 

Ich bin immer wieder fasziniert von den vielen Eindrücken und den netten Menschen, die wir kennen lernen dürfen. Es ist immer wie ein bisschen Nachhause kommen.

 

Natalie Hungerbühler